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Moosgummi – Vielseitige Moosgummiformen für Industrie und Haushalt

Entdecken Sie unsere hochwertigen Moosgummi-Profile und Moosgummi-Platten, die dank ihrer Elastizität, Witterungsbeständigkeit und einfachen Verarbeitbarkeit in unzähligen Anwendungen überzeugen. Ob im industriellen Einsatz oder für kreative Heimprojekte – unser Moosgummi ist der ideale Partner für Dichtungen, Polsterungen, Pufferung und vieles mehr.

Was ist Moosgummi?

Moosgummi (oft auch Schaumgummi oder Zellgummiplatte genannt) ist ein geschlossenzelliger, weicher Schaumstoff-Werkstoff, der vor allem aus synthetischen Kautschuken wie EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk), NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk), CR (Chloropren-Kautschuk) oder PE (Polyethylen) hergestellt wird. Durch die geschlossene Zellstruktur bleibt Moosgummi formstabil, nimmt kein Wasser auf und bietet exzellente Dicht-, Polster- und Dämm­eigenschaften

Wesentliche Merkmale von Moosgummi:

  • Elastizität & Rückstellfähigkeit: 

Verformt sich unter Druck und kehrt in ursprüngliche Form zurück.

  • Witterungs- und UV-Beständigkeit: 

Dauerhaft einsetzbar im Innen- wie Außenbereich.

  • Wärme- und Schalldämmung: 

Ideal zum Abdichten, Puffer- und Vibrationsschutz.

  • Chemikalien- und Ölresistenz: 

Besonders bei NBR-Varianten für technische Anwendungen.

  • Einfach zu verarbeiten:  

Zuschneiden, Kleben, Stanzen oder Fräsen ohne großen Aufwand.

Eigenschaften von Moosgummi

Moosgummi ist ein vielseitiger, geschlossenzelliger Schaumwerkstoff mit einer Reihe technischer und physikalischer Eigenschaften, die ihn in Industrie und Haushalt unentbehrlich machen. Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:

1. Zellstruktur

Geschlossenzellig – Jedes Zellchen ist von einer festen Wand umgeben. – Kein Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit. – Sehr gute Dämmeigenschaften (Wärme, Schall, Vibration). 

2. Mechanische Eigenschaften

- Elastizität & Rückstellfähigkeit – Verformung unter Druck und schnelle Rückkehr in     Ausgangsform. – Hervorragendes Dämpfungs- und Pufferverhalten. 

- Druckverformung – Geringe bleibende Verformung (guter „Compression Set“). – Hohe Lebensdauer auch bei häufigem Zusammenpressen. 

 - Härte – Typische Shore-A-Werte von ca. 10 – 60 (weich bis mittelhart). – Auswahl je nach Einsatz (weiche Polsterung vs. feste Dichtung). 

3. Thermische Eigenschaften

Temperaturbeständigkeit – EPDM-Varianten: etwa – 40 °C bis + 120 °C. – NBR-Varianten: etwa – 30 °C bis + 100 °C. 

Wärmeleitfähigkeit – Sehr geringer Wert (λ ≈ 0,035 – 0,050 W/m·K). – Ausgezeichnete Isolierung gegen Kälte und Wärmefluss. 

4. Chemische Eigenschafte

Wasseraufnahme – Nahezu 0 % (geschlossen-zellige Struktur). 

UV- und Ozon-Beständigkeit – Besonders EPDM-Moosgummi ist hoch beständig gegen Sonneneinstrahlung und Ozon. 

Öl- und Chemikalienresistenz – NBR–Moosgummi widersteht Ölen, Fetten und vielen Kraftstoffen. – PVC-Varianten bieten guten Schutz gegen Säuren und Laugen. 

5. Akustische Eigenschaften

Schalldämmung – Absorbiert Luftschall durch die geschlossene Zellstruktur. – Reduziert Körperschall (Vibrationsdämmung) in Maschinen und Fahrzeugen. 

6. Optische und haptische Eigenschaften

Oberflächenstruktur – Glatt, genarbt oder strukturiert verfügbar. 

Farben – Standard: Schwarz, Grau, Weiß. – Sonderfarben (Rot, Blau, Grün etc.) für Dekor- oder Markierungszwecke. 

Gewicht – Sehr leicht (Dichten zwischen ca. 50 und 300 kg/m³). 

7. Verarbeitungs- und Montageeigenschaften

Zuschneidbar – Mit Schere, Messer, Stanze oder Wasserstrahl. 

Klebbar – Mit handelsüblichen Kontaktklebern oder als selbstklebende Variante. 

Formbar – Einfaches Einlegen in Profile, Fräsen von Nuten oder Prägen von Formen. 

8. Umwelteinflüsse & Lebensdauer

Alterungsbeständigkeit – Geringe Versprödung über lange Zeit, vorausgesetzt geeignete Materialwahl. 

Recycling – Reste können in der Regel thermisch verwertet oder als Sekundärrohstoff genutzt werden. 

Fazit:

Dank seiner geschlossenen Zellstruktur, der hohen Elastizität, der exzellenten Dämm- und Dämpfungseigenschaften sowie der Beständigkeit gegen Witterung, Öle und Chemikalien ist Moosgummi sowohl für technische Anwendungen als auch für Kreativ- und Heimwerkerprojekte bestens geeignet.

Welche Formen und Arten gibt es als Moosgummi?

Im Bereich Moosgummi-Profile finden sich zahlreiche Querschnittsformen, die jeweils für spezielle Einsatz­bereiche und Einbausituationen optimiert sind. Die gängigsten Profiltypen im Überblick:

 

U-Profil Ein- oder zweiseitiges U-Profil zum Einklemmen an Blechen, Türen oder Abdeckungen. Ideal als Kantenschutz oder als Dichtung in Falzen und Spalten. 

 

L-Profil (Winkelprofil) Rechtwinklig geformtes Profil, das an Ecken und Kanten Schutz bietet oder als Eckabdichtung genutzt wird. Häufig eingesetzt als Anschlagpuffer. 

 

H-Profil Zwei U-Profile, Rücken an Rücken verbunden. Dient zum Verbinden oder Abdichten von zwei dünnen Plattenkanten, z. B. Acrylglas-Scheiben. 

 

T-Profil T-förmige Leiste, die zwischen zwei Platten eingeführt wird und gleichzeitig als Abstandshalter und Dichtung fungiert. 

 

D-Profil (Halbrundprofil) Abgerundetes Oberteil mit einer flachen Anlauffläche. Eignet sich als weicher Anschlag oder als Abdichtung bei schmalen Spalten. 

 

Flachprofil (Streifen) Rechteckiger Querschnitt in variabler Breite und Dicke. Universell als Puffer, Abstandshalter oder Dämmstreifen einsetzbar. 

 

Rundprofil (O-Profil) Voll- oder hohlrundes Profil, eingesetzt als Dämpfungsring, Dichtungsring oder Feder. 

 

Kantenschutzprofil Speziell geformte Profile, die sich über scharfe Kanten oder Ecken schieben und diese schützen – oftmals mit integriertem Klebefalz. 

 

Sockel- oder Bodenprofil Breiter, meist selbstklebender Streifen, der an Sockelleisten oder Fußböden angebracht wird, um Schall- und Zugluft­dämmung zu gewährleisten.

 

Kabeldurchführungsprofil Profile mit Nut oder Lochung, durch die Kabel geführt und gleichzeitig abgedichtet werden. 

 

Schmale Einsteck- bzw. Nutprofile Dünne, flexible Leisten, die in Fräsungen oder Nuten von z. B. Möbeln oder Kunststoffgehäusen eingesteckt werden, um Spalte abzudichten. 

 

Mehrkammer-Profile Komplexe Querschnitte mit zwei oder mehr Hohlräumen, um besonders gute Dicht- oder Dämm­eigenschaften zu erzielen. 

 

Verschiedene Arten von Moosgummi Werkstoffen

 

  1. EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) – Sehr witterungs- und UV-beständig, gut für Außenanwendungen und Dichtungen. 

  2. NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) – Hohe Öl- und Kraftstoffbeständigkeit, ideal für Fahrzeug- oder Maschinenkomponenten 

  3. CR (Chloropren-Kautschuk) auch Neopren genannt– UV-, Ozon- und Alterungsbeständig (sehr gute Langzeitstabilität im freien) – Beständig gegen Öle und Fette (Besser als EPDM nicht ganz so gut wie NBR)– Widerstand gegen Lösungsmittel und Chemikalien, Geeignet für leicht saure bis neutrale Medien

  4. PE (Polyethylen) – Leicht, geschlossenzellig, gute Wärme- und Schalldämmung, häufig im Befestigungs- und Polsterbereich. 

  5. PVC (Polyvinylchlorid) – Robust, öl- und chemikalienbeständig, eingesetzt in der Industrie als Dichtungs- und Schutzmaterial. 

     

Einsatzgebiete von Moosgummi in Industrie und Gewerbe

 

1. Maschinenbau & Anlagenbau – Dichtungen für Pumpen, Ventile und Gehäuse – Schwingungs- und Geräuschdämmung in Motoren und Aggregaten 

2. Fahrzeug- und Schiffbau – Dämmstreifen für Türen, Klappen und Tanks – Rohr- und Kabeldurchführungen 

3. Elektrotechnik – Isolationsmaterial für Gehäuse und Schaltschränke – Abstandshalter und Schutzpolster 

4. Gebäudetechnik – Fugendichtungen an Fenstern und Türen – Schalldämmung in Lüftungsrohren und Trennwänden 

 

Häufig gestellte Fragen zu Moosgummi, Moosgummiprofilen und Moosgummiplatten

Was ist der Unterschied zwischen EPDM und Moosgummi?

EPDM und Moosgummi werden oft in einem Atemzug genannt, weil EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ein sehr gebräuchlicher Werkstoff für geschlossenzellige Schaumstoffplatten (also Moosgummi) ist. Dennoch bestehen klare Unterschiede in Definition und Einsatz:

 

Definitionen:

 

EPDM – Ein synthetischer Kautschuk-Werkstoff auf Basis von Ethylen, Propylen und einem kleinen Anteil Dien. – Wird in fester, aber auch in geschäumter (Schaumgummi-)Form gefertigt. 

Moosgummi – Bezeichnung für geschlossenzellige Schaumstoffplatten aus verschiedenen Kautschuk- oder Kunststofftypen (z. B. EPDM, NBR, PVC, PE). – Der Begriff beschreibt also den Schaum („Moos“) und nicht das spezifische Rohmaterial. 

 

Sind Moosgummi und Schaumstoff das Gleiche?

 

Moosgummi und Schaumstoff sind beides Schaumwerkstoffe, haben aber unterschiedliche Zusammensetzungen, Zellstrukturen und Einsatzgebiete:

 

1. Materialbasis

Moosgummi – Besteht aus geschäumten Kautschuk- oder Kunststoff-­elastomeren (z. B. EPDM, NBR, PVC, PE). – Die Grundmasse ist gummiartig elastisch. 

Schaumstoff – Meist auf Basis von Polyurethan (PU) oder Polystyrol (PS). – Kann offen- oder geschlossen­zellig sein, wirkt je nach Typ weicher und schwammiger 

2. Zellstruktur

Bei Moosgummi ist die Zellstruktur fast immer geschlossen. Somit ist das Moosgummi wasserdicht.  Bei Schaumstoff ist die Zellstruktur in der Regel eher offen und somit nehmen diese Wasser auf.

 

Wie klebt Moosgummi am besten?

Am besten reinigt man die zu verklebenden Flächen von Moosgummidichtungen vorab gründlich mit Isopropanol, entfernt Staub und Fette und lässt alles gut trocknen. Bei besonders glatten Moosgummi-Typen wie PE empfiehlt sich leichtes Anschleifen mit feinem Schleifpapier, um die Haftung zu verbessern. Für die eigentliche Verklebung ist Neopren-Kontaktkleber die erste Wahl: Er wird dünn auf beide Flächen aufgetragen, nach einer Trocknungszeit von etwa 5–15 Minuten fest zusammengedrückt und anschließend mit einer Walze oder einem Gummihammer gleichmäßig angedrückt, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Alternativ eignen sich für wasserfeste Anwendungen Silikonkleber oder für temporäre Befestigungen doppelseitige Schaumstoff- oder Klettbänder. Trotz anfänglicher Haftung sollte man die volle Aushärtezeit (bis zu 24 Stunden) abwarten, um optimale Endfestigkeit zu gewährleisten.

 

Für was nimmt man Moosgummi?

In der Industrie wird Moosgummi (oft als EVA-Schaum, PE-Schaum oder Zellkautschuk bezeichnet) gezielt für seine dämpfenden, isolierenden und flexiblen Eigenschaften eingesetzt. Hier sind typische industrielle Anwendungen: 

 

1. Dichtungen & Abdichtungen

  • Zwischen Maschinenteilen oder Gehäusen   
  • Tür- und Fensterdichtungen
  • Wasser-, Staub- oder Luftabdichtung in Geräten oder Anlagen
  • Oft selbstklebend auf Rolle erhältlich

2. Schall- und Vibrationsdämmung

  • Antidröhnbelag bei Blechkonstruktionen 
  • Trittschalldämmung in Bodenaufbauten
  • Schwingungsdämpfer unter Maschinen oder Geräten

3. Verpackungsschutz

  • Stoßschutz für empfindliche Produkte (z. B. Elektronik, Medizingeräte) 
  • Formeinlagen in Koffern oder Transportboxen
  • Individuell zugeschnittene Schaumstoffteile

4. Isolierung

  • Thermische Isolierung in Heizungs-, Klima- oder Rohrsystemen
  • Elektrische Isolation (in bestimmten Varianten)

5. Abstandshalter, Polster & Unterlagen

  • Zwischenlagen beim Transport von Bauteilen 
  • Rutschfeste Unterlagen für Maschinen oder Geräte
  • Polsterungen zum Schutz vor Kratzern oder Druckstellen

6. Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

  • Helmpolster, Knieschoner, Schuheinlagen
  • In Arbeitskleidung als stoßdämpfende Einlage

Moosgummi wird in der Industrie häufig als Rollenware, Platten, Stanzteile oder selbstklebende Zuschnitte verarbeitet – je nach Bedarf. Beispiele zu unseren Profilen findet zu hier.

 

In welchen Stärken gibt es Moosgummi?

In der Industrie richtet sich die Stärke von Moosgummi stark nach der Form und Funktion des jeweiligen Einsatzes. Hier ist ein Überblick über typische Formen und die dazu passenden Stärken: 

  1. Plattenware / Zuschnitte

Typische Stärken:

  • 1 – 10 mm: Standardbereich

  • 12 – 50 mm: Für Polsterung, Isolierung oder Verpackung

  • > 50 mm: Selten, meist Sonderanfertigung für Spezialpolster oder Dämmungen

Verwendung Beispiele:

  • Maschinenunterlagen / Unterlage generell

  • Dämmplatten

  • Isolierplatte

  • Schallschutz

     

  1. Stanzteile / Dichtungen (z.B. Gehäusedichtungen)

Typische Stärken:

  • 0,5 – 5 mm (je nach Dichtungsfunktion)

  • Dünner bei präzisen Abdichtungen

  • Dicker für druckverteilende Aufgaben

Verwendung Beispiele:

  • Gerätebau

  • Fahrzeugbau

  • Elektronik

     

  1. Rollenware / Profile ( selbstklebend oder lose)

Typische Stärken:

  • 0,5 – 30mm, je nach Form und Art

  • Breiten: je nach Anwendung (z.B. 10mm – 1.000mm)

  • Nach Bedarf gefertigt

Verwendung Beispiele:

  • Gerätebau

  • Fahrzeugbau

  • Maschinenbau

  • Dichtungsprofile

  • Schwingungsdämpfer

  • Kantenschutz

  • Gehäuseeinlage

     

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